Gustav Adolf

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U 1632

Seit 1611 als Gustav II. Adolf König von Schweden.
Mit der Okkupation der Küstengebiete der Ostsee im Jahre 1630 griff Gustav Adolf unter dem Vorwand, die "protestantische Sache" in Deutschland zu retten und sie vor der Gegenreformation der Habsburger zu schützen, direkt in die Interessenonflikte der protestantischen deutschen Fürsten mit dem katholischen deutschen Kaiser ein.

Nach der Schlacht bei Breitenfeld (nordöstlich von Leipzig), in der das kaiserliche Heer unter Tilly 1631 vernichtend geschlagen wurde, marschiert das schwedische Heer ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen südwärts und besetzt ganz Süddeutschland.

In seiner Bedrängnis berief der Kaiser Wallenstein erneut zum Oberbefehlshaber mit fast unbeschränkten Vollmachten. Nach einem vergeblichen Versuch Gustav Adolfs, Wallensteins Lager bei Nürnberg zu stürmen, kam es kurze Zeit später am 16. November 1632 bei Lützen zu einer Schlacht, in deren Verlauf Gustav Adolf tödlich verwundet wurde.



Faksimile der Unterschrift von Gustav Adolf



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