Georg II., Landgraf von Hessen-Darmstadt

« 1605
U 1661

Landgraf Georg II. übernahm 1626 nach dem Tode seines Vaters Ludwig V. die Regentschaft über die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.

In der Auseinandersetzung mit den Landgrafen von Hessen-Kassel um das Marburger Erbe setzte er aus strategischen Erwägungen als protestantischer Fürst die Koalition mit den katholischen Habsburgern fort. Die Erbfolgestreitigkeiten führten nach der Schwächung der kaiserlichen Zentralgewalt durch das militärische Eingreifen des Schwedenkönigs Gustav Adolf und später Frankreichs zu erbitterten Kämpfen zwischen den Linien Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel, die in den Jahren 1645 bis 1648 im sogenannten "Hessenkrieg" ihren furchtbaren Höhepunkt fanden.

Die Folgen dieser kriegerischen Auseinandersetzungen waren für die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt existenziell bedrohlich. Die überdurchschnittlich starken Zerstörungen von Städten, die Vernichtung bäuerlicher Existenzen sowie hoher Verluste der Bevölkerung während der Besatzung durch feindliche Truppen führten dazu, daß der Wiederaufbau sehr viel schleppender voranging, als im Herrschaftsgebiet der Landgrafen von Hessen-Kassel.



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