FRANZ ALBRECHT

« 31. Oktober 1598

U 10. Juni 1642

Franz Albrecht, Herzog zu Sachsen-Lauenburg war einer der jüngeren Söhne des Herzogs Franz II. Protestantisch erzogen, war er zum Katholizismus konvertiert.

Franz Albrecht scheint ein wankelmütiger, charakterschwacher Abenteurer-Typ gewesen zu sein, der die Fronten ohne taktisches Geschick wechselte. Sein durchaus nachgewiesener Mut und seine persönliche Tapferkeit vor dem Feind wurden durch sein taktisches Fehlverhalten in Mißkredit gebracht. Zunächst stand er auf Seiten der böhmischen Aufständischen; dann wurde er Obrist im kaiserlichen Heer. In der Schlacht bei Lützen kämpfte er wieder auf Seiten der Schweden. Nach der Schlacht wurde er - wahrscheinlich unbegründet - verdächtigt, den Tod Gustav Adolfl's mitverschuldet zu haben.

Anschließend wechselt er erneut die Fronten und wird Feldmarschall im kursächsischen Heer.

Vor der Ermordung Wallensteins ist er dessen Verbindungsmann bei Verhandlungen mit Brandenburg und Sachsen. In dieser Mission wird er nach dem Tode Wallensteins von kaiserlichen Truppen gefangengenommen, später, nach Führsprache des sächsischen Kurfürsten, wieder freigelassen. Er nimmt erneute Kontakte mit den schwedischen Heerführern Baner und Torstenson auf. Aus Enttäuschung über mangelnde Anerkennung, erneute Zusammenarbeit mit dem sächsischen Feldherrn Arnim .

Franz Albrecht fiel in Schlesien im Kampf gegen die Schweden.


Faksimile der Unterschrift vom Herzog zu Sachsen-Lauenburg



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