Ferdinand III.

« 1608
U 1657

Ferdinand III. wurde am 13. Juli 1608 als Sohn des späteren Kaisers Ferdinands II. und dessen erste Gemahlin Maria Anna, Tochter Wilhelms von Bayern und Schwester Maximilians von Bayern geboren.
Er gehört der österreichischen Linie der Habsburger an.

1625 wurde er zum König von Ungarn, 1627 zum König von Böhmen gekrönt.

Ferdinand gehörte zu den erbitternsten Gegnern Wallensteins. Nach der Ermordung Wallensteins übernahm er mit Unterstützung der Feldherren Piccolomini und Gallas den Oberbefehl über das kaiserliche Heer. Sein größter militärischer Erfolg war der gemeinsam mit den Truppen des spanischen Kardinalinfanten Ferdinand errungene Sieg im Jahre 1634 in der Schlacht bei Nördlingen gegen die vereinten schwedischen Heere. Dieser Sieg bedeutete das Ende der schwedischen militärischen Vorherrschaft in Deutschland und markiert den Beginn der verstärkten Einflußnahme Frankreichs auf das Geschehen im 30jährigen Krieg gegen die Habsburger.

Im Dezember 1636 wurde Ferdinand III. zum Römischen König und im Februar 1637 zum Deutschen Kaiser gewählt. In der Zeit seiner Regentschaft wird der 30jährige Krieg durch den Westfälischen Frieden formell beendet.
Die Geschichtsschreibung urteilt über Ferdinand III.:

"Er war zu klug, um glücklich, aber nicht klug genug um erfolgreich zu sein."[1]



Faksimile der Unterschrift von Kaiser Ferdinand III.



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