Ferdinand II.
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1578
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1637
Ferdinand von Steiermark, König von Ungarn und Böhmen, gehörte einer Seitenlinie der Habsburger an, die nach der Regelung der Herrschaftsordnung in den Besitzungen des Hauses Habsburg vom 9. März 1551 die Gebiete Steiermark, Kärnten und Krain erhalten hatte. Nach dem Tode Kaiser Matthias wurde Ferdinand 1619 zum Römisch-Deutschen Kaiser gewählt.
Die Amtsführung Ferdinands war gekennzeichnet durch sein fanatisches Eintreten für die Interessen des Katholizismus, "Leutseligkeit" und seine Vorliebe für bürokratische Feinheiten der Amtsgeschäfte.
Golo Mann urteilt über Ferdinand, er sei "...fromm, gemütlich, faul und zähe..." [2] gewesen.
Die Tragik Ferdinands war, daß seine politischen und religiösen Überzeugungen unentwirrbar miteinander verstrickt waren und sich damit einer objektiven historischen oder moralischen Wertung weitestgehend entziehen.
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