Christian IV. von Dänemark

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U 1648

Christian IV. war von 1588 bis 1648 König von Dänemark. Sein militärisches Eingreifen in den 30jährigen Krieg in den Jahren 1625 bis 1629 führt in der Schlacht bei Lutter zur Niederlage Dänemarks und zur Besetzung Jütlands durch kaiserliche Truppen. Der Konflikt zwischen dem Kaiser und Christian IV. von Dänemark wurde durch den Frieden von Lübeck (1629) beigelegt.

Es war das innenpolitische Anliegen des Dänenkönigs, Industrie und Handel nach holländischem Vorbild aufzubauen. Dieses Ziel konnte Christian aus verschiedenen Gründen nicht erreichen.

Außenpolitisch versuchte er durch den Bau einer starken Kriegsflotte die Nord- und Ostsee zu beherrschen um den Überseehandel zu sichern. Zwangläufig mußte Christian dadurch mit den expansiven Zielen Schwedens in Konflikt kommen. Trotz wachsender finanzieller Schwierigkeiten und wirtschaftlicher Rückschläge setzte Christian seine Großmachtpolitik fort, ohne auf Dauer den schwedischen Machtzuwachs verhindern zu können. Seine machtpolitischen Pläne scheitern endgültig im Ergebnis des Krieges mit Schweden in den Jahren 1643 - 1645. Am Ende der Regentschaft Christians IV. war Dänemark ökonomisch, militärisch und auch innenpolitisch geschwächt.




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