FRANZ ALBRECHT

Es gab wohl nur sehr wenige Offiziere im 30jährigen Krieg, die mit den ererbten gesellschaftlichen Voraussetzungen, wie sie Franz Albrecht einbrachte, so wenig erreicht haben. Es kann auch nicht behauptet werden, daß Franz Albrecht sein Ziel verfehlt hat, denn die Hinweise auf sein Verhalten, lassen kein zielgerichtetes Vorgehen erkennen.

Franz Albrecht wurde als einer der jüngeren Söhne Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg geboren.

Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg hatte seine Wurzeln nicht im wettinischen Sachsen. Es gehörte einer Seitenlinie des askanischen-anhaltinischen Hauses, die 1689 austarb.

Genaue Hintergrundinformationen über Formen gesellschaftlicher Anerkennung oder diplomatische Verdienste dieses Hauses sind den zugänglichen Quellen nicht zu entnehmen, nur unbestimmte Hinweise auf "Familiengreul und Ungemach aller Art".

Bei sechs Söhnen bedeutete das in diesem Hause offenbar, daß Franz Albrecht auf keine wesentlichen finanziellen Zuschüsse für seine weiteren persönlichen Bedürfnisse hoffen durfte.

Er mußte sich sein Lebensunterhalt selber verdienen.

Wo gespart werden muß, wird auch an der Erziehung gespart; entsprechend mangelhaft scheint auch seine Erziehung und seine Menschenkenntnis gewesen zu sein.

Franz Albrecht gelang es offenbar, bei ersten Begegnungen und in ersten Gesprächen als gutmütig zu erscheinen, aber mit seinem Jähzorn, seiner Rachsucht und seinem nachtragenden Charakter hat er es immer wieder verstanden, sich die zunächst vorhandene Zuneigung seiner Gönner zu verscherzen.

Er hatte die fixe Idee, sich bei allen Parteien rückzuversichern zu müssen und anzubiedern und hat es dadurch bei allen verdorben.

Franz Albrecht wurde protestantisch erzogen und zeigte wahrscheinlich Sympathien für die politische Entwicklung in Böhmen.

Es scheint, daß er am böhmischen Aufstand in irgendeiner Form teilgenommen hat. Auf jeden Fall sind enge persönliche Kontakte zwischen Friedrich von der Pfalz, dem verjagten ehemaligen "Winter"-König von Böhmen und dem Herzogtum Sachsen-Lauenburg nachweisbar:

Nach seiner Flucht aus Prag vergnügte sich Friedrich am Hofe des Herzogs von Sachsen-Lauenburg. Eine Episode berichtet z.B. von einem Kauf Friedrichs, der am Hofe des Herzogs 300 Gulden in Perlen für seine dreijährige Tochter anlegte.

Abgesehen davon waren die Beziehungen oder politischen Aktivitäten offenbar nicht spektakulär und auffällig, sonst hätte Franz Albrecht keine Aufnahme im kaiserlichen Heer gefunden.

Nach dem Tode seines Vaters und nach dem Versiegen der Geldquellen wechselte er nämlich 1619 die Parteien und trat mit seinem Bruder Maximilian als Obristleutnant in das Regiment seines Bruders Julius Heinrich ein.

Franz Albrecht hatte fünf Brüder. Drei von ihnen wurden Katholiken und blieben in kaiserlichen Diensten, zwei von ihnen blieben Protestanten und waren später in dänischen und schwedischen Diensten zu finden.

(In gewisser Weise spiegelt dadurch diese Familie die Zerrissenheit der deutschen Gesellschaft der damaligen Zeit wider, und die Wechselhaftigkeit Franz Albrechts ist - wenn sie auch eine Charakterschwäche war - typisch für das Verhalten der deutschen Fürsten im Machtkampf zwischen dem Kaiser und seinen ausländischen Gegnern.)

Als Franz Albrecht 1623, nunmehr als Obrist, endlich eigenverantwortlich 1.000 Reiter gegen den Herzog Christian von Braunschweig führen durfte, wurde er, noch bevor er sich mit dem kaiserlichen Oberbefehlshaber Tilly vereinigen konnte, bei Göttingen überfallen und geschlagen.

Nicht genug, daß seine Reiter in der Schlacht vernichtet wurden, er selbst verwundet vom Pferd stürzte und zu Fuß flüchten mußte und dabei die ganze Kriegskasse dem Feind in die Hände fiel; das Schlimmste an diesem Vorfall war die gesellschaftliche Blamage durch durch einen nichtmilitärischen "Unfall": den Verlust von Liebesbriefen.

In seinem Gepäck befanden sich nämlich Liebesbriefe von Anna Sophia, der Gattin des Herzogs Friedrich Ulrich von Braunschweig, an seinen Bruder Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg.

Die Offenlegung dieser Liaison hatte zur Folge, daß die Fürstin zu ihrem Bruder, dem Kurfürsten von Brandenburg flüchten mußte...

Franz Albrecht haftete seit dieser Zeit in adligen Kreisen der Makel des Verräters gesellschaftlicher Geheimnisse an.

Seinen militärischen Ruf scheint Franz Albrecht jedoch wieder ausgebügelt zu haben, denn in der Schlacht bei Stadtlohn, in der Tillys Heer Christian von Braunschweig schlug, wird Franz Albrecht lobend erwähnt.

In den folgenden Jahren findet man Franz Albrecht unter den Kommando Wallensteins.
Als 1625 Wallenstein ein großes Heer sammelt, um gegen den Dänenkönig zu ziehen, wirbt Franz Albrecht 1.000 Reiter und 6.000 Landsknechte für Wallenstein und vereinigt sich mit dessen Heer in Böhmen.

Er begleitet Wallenstein in den nächsten Jahren auf dessen Kriegszügen, nimmt an der Belagerung Stralsunds teil und erhält 1629 den Auftrag, die Küste bei Kolberg gegen einen möglichen Angriff der Schweden zu sichern.

Während König Christian von Dänemark von den Kaiserlichen geschlagen wird, die protestantischen Heere aus Holstein, Mecklenburg und Pommern zurückgedrängt werden, in Süddeutschland die Siegesglocken läuten und Wallenstein hochgeehrt vom Kaiser zum Herzog von Mecklenburg ernannt wird, begeht Franz Albrecht wieder einen für ihn typischen, unbegreiflichen Fehler.

Ohne diplomatisches Fingerspitzengefühl und ohne Sinn für die machtpolitischen Verhältnisse nimmt er heimlich Kontakt zum vertriebenen Herzog Adolph Friedrich von Mecklenburg auf und unterstützt diesen mit baren 20.000 Talern.

Wahrscheinlich hatte er es nur dem damaligen Hochgefühl Wallensteins zu verdanken, daß er mit dem Leben davon kam und lediglich nach Italien abgeschoben wurde.

In Italien belagerten die kaiserlichen Truppen unter dem Kommando von Collalto die Stadt Mantua.

Während sich andere Offiziere durch die Eroberung Mantuas ein Vermögen zusammenrauben, von den noch Generationen ihrer Nachkommen zehren, gelingt es Franz Albrecht, sich mit dem Oberkommandierenden zu überwerfen.

Ausgangspunkt war ein Streit des französischen Generals Sirot mit einem Obristen Aldringers, der in eine handfeste Prügelei ausartete. Sirot muß offenbar mächtige Prügel bezogen haben und Franz Albrecht, mit dem richtigen Gespür, immer für den Falschen Partei zu ergreifen, zog in Gegenwart der Generale den Degen, um Sirot zu schützen. Nach den damals geltenden Regeln der Offiziersehre war er dadurch unhaltbar geworden. In der Gegenwart von Generälen zog man keinen Degen; - es sei denn: man beabsichtigte, sie umzubringen (wie z.B. später die Anhänger Wallensteins). Collalto befahl ihm, sich aus dem Heere zu entfernen. Franz Albrecht, mit dem sicheren Instinkt für Fehlreaktionen weigerte sich mit Hinweis auf seine Reichsfürstenwürde, und überzog den Respekt, den man seinem Titel entgegenbrachte durch eine provozierende Beförderung des Franzosen.

1631 nach Deutschland zurückgekehrt mußte er, schwer beleidigt, seinen Dienst quittieren.

Es entsprach perfekt seinem Verhaltensmuster, daß er ein Jahr später unter den Fahnen des schwedischen Königs stand. Kurz vor der Schlacht bei Lützen traf er als Freiwilliger bei Gustav Adolf ein. Es ist schon anrührend mitzuerleben, welchen Schicksalsschlägen Franz Albrecht nun ausgesetzt wurde.

Kaum ist er während der Schlacht am 16. November 1632 an der Seite des Königs, erhält dieser einen Schuß in den linken Arm. Der König bittet Franz Albrecht, ihn aus der Gefahrenzone zu bringen. Während Franz Albrecht den König stützt und die Pferde wendet, ist der Rückweg abgeschnitten und Gustav Adolf erhält einen Schuß aus nächster Nähe in den Rücken. Franz Albrecht sieht den Schützen, schlägt nach ihm - und trifft den König, der daraufhin aus dem Sattel fällt, am Steigbügel hängen bleibt und von seinem scheuenden Pferd fortgeschleift wird.

Franz Albrecht, mit dem Blute des Königs befleckt, das Gesicht geschwärzt vom Pulverdampf, im Nacken die nachrückenden Feinde, verliert die Nerven und flieht vom Schlachtfeld - in die falsche Richtung. Statt in die Reihen der Schweden, flieht er in Richtung Weißenfels...

Am anderen Morgen früh um 4 Uhr ist er wieder zurück auf dem Schlachtfeld, das bereits von den Kaiserlichen geräumt wurde. Nur der auf schwedischer Seite kämpfende General Bernhard von Sachsen-Weimar und die erschöpfte schwedische Armee behaupten noch die Kampfstätte.

Von den Schweden wird Franz Albrecht kühl bis feindlich empfangen.

Seine Flucht, mehrdeutige Umstände in der näheren Umgebung des Königs vor seinem Tod und eine lange Zeit vergessene Geschichte bringen ihn in den Verdacht, am Tode Gustav Adolfs beteiligt gewesen zu sein.

Die Schweden warfen Franz Albrecht vor, inmmitten des Kampfgetümmels um ihren König nur deshalb unverletzt geblieben zu sein, weil er eine grüne Binde, die Farben der Kaiserlichen, um den Leib trug. Außerdem erinnert man sich an eine Ohrfeige, die er als Jüngling am Hofe von Gustav Adolf einmal erhalten haben soll. Diese Ohrfeige, so behaupten einige Historiker und davon schreibt auch Schiller, sei der Grund unversöhnlicher Feindschaft zwischen ihm und Gustav Adolf gewesen. Allein die Tatsache, daß ein derartiger Zusammenhang überhaupt konstruiert werden konnte, verdeutlicht, welche (Un-)Taten man Franz Albrecht zutraute.

Obwohl diese Verdachtsmomente nicht zu beweisen und vielleicht auch unbegründet waren - Franz Albrecht tat natürlich genau das, was den Verdacht bei den Schweden erhärtete: er trat in sächsische Dienste.

Der Kurfürst von Sachsen und Georg von Lüneburg hatten beschlossen, eine dritte Partei im Kampf um (ihre) Interessen zu bilden. Eine Partei, die zwar die Interessen der protestantischen Fürsten kompromißlos vertritt, aber ohne Einmischung ausländischer Mächte; also auch ohne Schweden.

Interessenvertretung heißt (nicht nur damals) Umsetzung politischer Ziele mit militärischen Mitteln. Das militärische Mittel ist das sächsische Heer mit Arnim an der Spitze.

Es gelingt Franz Albrecht tatsächlich, unter Arnim, der in der Zwischenzeit zum Generalleutnant ernannt wurde, als Feldmarschall Anstellung zu erhalten.

Schon im Dezember 1635 wird er nach Schlesien abkommandiert.

Zum Glück für ihn kommt es durch die Uneinigkeit der schwedischen Kommandeure 1636 zu keinen Kampfhandlungen.

Auch in der Zeit davor waren seine Verbindungen zu Wallenstein nie ganz abgebrochen. So kam es, daß Franz Albrecht der Verbindungsmann von Wallenstein bei den sich anbahnenden Friedensgesprächen zwischen dem Kurfürsten Brandenburgs und Sachsens wurde. In diese Gespräche sollte auch Herzog Bernhard von Weimar einbezogen werden.

Der kaiserliche Hof wußte sehr wohl, daß erstens Wallenstein zu Verhandlungen autorisiert war und zweitens, daß sein offen ausgesprochenes Ziel die Stärkung der kaiserlichen Zentralgewalt, d.h. die Schwächung oder gar Beseitigung der Macht der deutschen Fürsten war.

Die Angst des Hofes vor einer unkontrollierten Einflußnahme Wallensteins auf die deutsche, in diesem Fall auch europäische Politik und die Angst der Fürsten um den Verlust der Privilegien führten letztlich zu der Ermordung Wallensteins.

An dieser Stelle sei vermerkt, daß Franz Albrecht in den letzten Tagen des Friedländers zu dessen wenigen Getreuen zählte.

Eines der wilden Gerüchte die in diesen Tagen (auch und besonders von Piccolomini) gezielt unter die Offiziere gestreut wurden, unterstellte, Wallenstein plane u.a. Trier an Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg zu vergeben. Mit solchen und ähnlichen Gerüchten sollte die Autorität Wallensteins untergraben werden; die Offiziere sollten bei solchen Plänen an seinem Verstand zweifeln.

Franz Albrecht zeigte in diesen Tagen Courage; er schätze die Situation wahrscheinlich realistischer ein als Wallenstein selber. Die ganze Zeit über bedrängte er Bernhard von Sachsen-Weimar, sofort auf Eger zu marschieren. Aber Bernhard traute Wallenstein nicht und gab den Befehl zum Abmarsch erst am 26.Februar. Unterwegs erfuhr er vom Tode Wallensteins. Der scheinbar erfolgreiche Unterhändler Franz Albrecht, der mit der Meldung nach Eger vorausgalloppierte, daß Hilfe im Anmarsch sei, fiel den Leuten des Mordkomplizen Butlers in die Hände. Er wurde gefangen genommen und nach Wien gebracht.

Auch Franz Albrechts Bruder, Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg, ein Anhänger Wallensteins wird verhaftet. Seine Schutzbehauptung, er habe im Auftrag des Kurfürsten als Friedensunterhändler verhandelt, wird nachträglich vom Kurfürsten bestätigt und rettet ihm und seinen Bruder das Leben.

Im Dezember 1635 werden beide freigelassen.

Als Arnim die Kursächsischen Dienste kündigt, nimmt auch Franz Albrecht seinen Abschied und zieht sich auf sein Gut Neuhaus zurück. Er heiratet Christina Margaretha, die Schwester Gustav Adolphs von Mecklenburg. Die Quellen berichten aus dieser Zeit: Familienzwiste "trüben seine Tage, obwohl sie wegen seiner Heftigkeit und Rachsucht nicht unverschuldet waren".

Der ewigen Familienstreitigkeiten müde, versuchte sich Franz Albrecht noch einmal in der großen Politik.

1637 reist er nach Torgau und nimmt Gespräche mit den schwedischen Heerführern Baner und Torstenson auf. Mit deren Gedanken zu einem möglichen Friedensschluß, die auch Gedanken der Einbeziehung Frankreichs beinhalten, fährt er nach Wien. Aber Franz Albrecht wird in Wien nur sehr kühl aufgenommen. Seine Aktivitäten werden in keiner Weise gewürdigt. In dieser Phase der persönlichen Enttäuschungen begegnet er wieder Arnim. Arnim war vor Monaten auf seinem Gut in Brandenburg von den Schweden verhaftet, nach Schweden verschleppt und inhaftiert worden. Es gelang Arnim, aus der schwedischen Haft zu fliehen.

Zurück in Deutschland verfolgt er erneut den "dritten Weg" eines Friedensschlusses, d.h. Frieden ohne ausländische Einflußnahme und unter Einbeziehung der protestantischen Interessen. Unterstützt wird er erneut von Franz Albrecht, der noch alte Rechnungen mit den Schweden offen hat. Beide erhalten ihre alte Stellung an der Spitze des sächsischen Heeres in Stärke von 16.000 Mann.

Arnims Pläne gehen weiter als in der Zeit vor seiner schwedischen Gefangenschaft: er will ein starkes deutsches Heer unter Einbeziehung auch der kaiserlichen Heeresteile. Dem Kaiser wird dieser Plan auf dem Reichstag in Regensburg unterbreitet.
Als jedoch Armin im April 1641 stirbt, stirbt auch dessen Plan.

Im Jahre 1641 war Franz Albrecht in Schlesien militärisch durchaus erfolgreich. Im Juli vereinigte er die sächsischen und kaiserlichen Truppen in Schlesien, belagerte Görlitz und kämpfte siegreich gegen den schwedischen General Stelhansch.

Als sich Torstenson mit seinem Heeresteil Schlesien näherte, forderte Franz Albrecht in Wien Verstärkung an. Es soll die Art und Weise gewesen sein, mit der Franz Albrecht in Wien aufgetreten war, die ihn scheitern ließ. Er war ein wenig von seinen militärischen Erfolgen berauscht und überzog seine Forderungen. Weder Bitten noch Drohungen konnten den Kaiser davon überzeugen, das Militärkontingent in Schlesien zu verstärken.

Verletzt, enttäuscht und unzufrieden kehrte Franz Albrecht nach Schlesien zurück und mußte erleben, wie seine Eroberungen Zug um Zug von den nunmehr vereinten Schweden zurückerobert wurden. Als man endlich in Wien aufwachte und Franz Albrecht 5.000 Soldaten aus Piccolominis Reserven schickte, war es zu spät.

Die Schweden überschwemmten ganz Schlesien, erstürmten Groß-Glogau und belagerten Schweidnitz. Franz Albrecht eilte mit Verstärkung aus Breslau zu Hilfe, aber als er Schweidnitz erreichte, mußte er erkennen, daß die Schweden einen dichten Belagerungsring um die Stadt gelegt hatten, der eine Hilfe unmöglich machte.

Außerdem waren die Schweden auf sein Eintreffen vorbereitet. Sie schnitten ihm sofort den Rückzug ab, und bevor er seine Truppen zum Kampf formieren konnte, griff ihn Königsmark an. Franz Albrecht soll sehr tapfer gekämpft haben. Vier Pferde wurden unter ihm erschossen. Als aber völlig kopflos ein Kürassier-Regiment die Flucht ergriff, war das für seine Soldaten das Zeichen für den allgemeinen Rückzug. Franz Albrecht konnte sie nicht zurückhalten, kämpfte weiter und wurde durch eine Kugel am rechten Arm und am rechten Oberschenkel so schwer verwundet, daß er in schwedische Gefangenschaft geriet.

Nachdem sich Schweidnitz ergeben hatte, wurde er am 3. Juni in die Stadt gebracht und starb dort am 10. Juni 1642 unter starken Schmerzen an seinen Verletzungen.

Unter den vielen Biografien über Persönlichkeiten des 30jährigen Krieges, die oft das ganze Spektrum menschlicher Stärken und Schwächen abdecken, ragt die des Franz Albrecht, Herzogs von Sachsen-Lauenburg, auf ihre Art heraus.

Sie erinnert etwas an Don Quichotte und ist voller menschlicher Tragik und verlorener Illusionen; - fast sympathisch.



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